Spekulationen um AC Mailand und Investor aus Katar

AC Mailand steht vor Verkauf an katarischen Investor

Der Besitzer des AC Mailand, Silvio Berlusconi, plant offenbar den italienischen Traditionsverein aus der Serie A zu verkaufen. Nach Informationen von „Goal.com“ soll Hamad bin Chalifa Al Thani, Emir von Katar, die besten Chancen haben, die Rossoneri zu übernehmen.

Öl Pumpen

Der Sparkurs der italienischen Liga hat den AC Mailand hart getroffen. In der Serie A steht der Traditionsverein derzeit enttäuschend auf Platz neun und auch in der Champions League hat der 18-fache Meister der Serie A Probleme, die Gruppenphase zu überstehen. Dabei hat das Team von Trainer Massimiliano Allegri durchaus personelle Qualitäten. Neben Kevin-Prince Boateng, Robinho und Alex Pato, stehen noch weitere große Namen im Kader der Mailänder. So hat der Klub in der Sommer-Transferperiode die Rekord-Erlöse aus dem Verkauf von Thiago Silva und Zlatan Ibrahimovic an Paris St. Germain genutzt, um sich zu verstärken. Doch die Neuzugänge, wie Riccardo Montolivo, Bojan Krkic , Bakaye Traore, Giampaolo Pazzini und Nigel de Jong konnten den Abgang der beiden Superstars bisher nicht kompensieren. In der Serie A hat Mailand immer noch den zweitteuersten Kader und stellt mit dem Italo-Ägypter Stephan El Shaarawy derzeit den Führenden in der Torschützenliste. Doch bisher kommen die Rossonieri nicht über Tabellenplatz neun hinaus. Ein Meisteranwärter sind die Lombarden bei Youwin Sportwetten schon lange nicht mehr.

Trotz der vielen Neuverpflichtungen konnte Mailand einen Transferüberschuss von knapp 45 Millionen Euro erwirtschaften. Doch die Schuldenlast liegt schwer auf den Lombarden. Jetzt naht die Rettung durch Öl-Millionen aus Katar. Sowohl sportlich als auch wirtschaftlich könnte sich beim Traditionsverein bei einer Übernahme einiges ändern.

Silvio Berlusconi scheint den Verkauf seines Fußballvereins ernsthaft in Betracht zu ziehen. Der ehemalige Regierungschef von Italien steht vor einer vierjährigen Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung. Er will das Urteil zwar anfechten, doch viel Zeit, sich um seinen Verein zu kümmern, bleibt Berlusconi dann wohl nicht mehr. So könnte Al Thani mit seinen Öl-Geldern versuchen, den AC wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Ähnlich wie Paris St- Germain könnte die Finanzkraft aus Katar viele Topspieler nach Mailand locken.

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p align=“justify“>Für die Übernahme der Rossoneri müsste der Öl-Scheich aber tief in die Tasche greifen. Rund eine halbe Milliarde Euro soll der Traditionsverein kosten. Auch andere scheinen sich für den AC zu interessieren. Neben Gazprom soll auch Ferrero über einen Kauf nachdenken. Doch Al Thani scheint die Nase vorn zu haben.

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