Vor der Saison wurde St. Pauli noch als Aufstiegskandidat gehandelt

Nach der Pleite gegen den VfR Aalen haben die Verantwortlichen vom FC St. Pauli Konsequenzen gezogen und Trainer Andre Schubert auf die Straße gesetzt. Wie Bundesliga News berichten, reagierte der Klub damit auf den anhaltenden Negativtrend. Der Kiezverein hat nur ein Spiel von den bisherigen sieben Partien in der 2. Bundesliga gewonnen. Vor der Saison wurde Pauli noch als Aufstiegskandidat gehandelt, da man in der vergangenen Spielzeit nur knapp den Schritt in die 1. Bundesliga verpasste. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen den VfR Aalen haben die Verantwortlichen Trainer Andre Schubert mit sofortiger Wirkung freigestellt. Das gab der Verein auf seiner Homepage bekannt.

Die Trennung ist die Reaktion auf die anhaltende sportliche Misere beim Kiez-Klub. Präsident Stefan Orth rechtfertigte die Entlassung wie folgt: „Die sportliche Entwicklung hat diesen Schritt notwendig gemacht. Das Spiel gegen Aalen war ein Tiefpunkt. Die im Analysegespräch im Mai mit André Schubert von ihm vorgeschlagenen Werkzeuge zur Weiterentwicklung der Mannschaft haben nicht gegriffen. Es ist keine positive Entwicklung zu erkennen. Die Situation ist ernst. Deshalb haben wir gehandelt.“

Auch für Sportdirektor Rachid Azzouzi war der Schritt eine richtige Entscheidung. „Man hat bei der Mannschaft Ängstlichkeit und Verunsicherung gesehen, außerdem Stagnation in der Entwicklung. Daher mussten wir die Reißleine ziehen. Wir brauchen neue Ansatzpunkte, damit wir mit der Mannschaft aus dieser sehr schwierigen Situation rauskommen.“ Wer diese Ansatzpunkte vorweisen und Pauli aus der Krise ziehen soll, ist noch nicht sicher. „Ich werde nun eine Liste möglicher Kandidaten erstellen und nach Abstimmung mit dem Präsidium Gespräche führen“, erklärte Azzouzi.

Zunächst werden die Co-Trainer Thomas Meggle und Timo Schulz sowie Torwarttrainer Mathias Hain das Training leiten und die Mannschaft auf die Spiele gegen Jahn Regensburg und Union Berlin einstimmen. Schubert kam vom SC Paderborn zum Bundesliga-Absteiger St. Pauli, wo er in die Fußstapfen von Holger Stanislawski trat. Bereits im Sommer wurde über seine Personalie diskutiert, weil der Wiederaufstieg nicht geschafft wurde. Doch der Verein trennte sich vorerst vom damaligen sportlichen Geschäftsführer Helmut Schulte. Ob es gegen Regensburg für einen Dreier reicht, wird sich zeigen. Fußball Wetten bei bet365 favorisieren die Hamburger knapp.

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